Der Autor

Hedwig Herrath Beckmann

 

 

Wie wird man mit dem Leben fertig, wenn man als kleines Kind administrativ verschleppt und aufs Perverseste misshandelt, missbraucht und gedemütigt wurde?

Hedwig Herrath Beckman wird in eine von Armut und Suchtverhalten geprägte Umgebung geboren.  Die Mutter schlägt sich mit vier Kindern durch, verstrickt sich in mehrere Liebschaften und bleibt an einem brutalen, zwölf Jahre jüngeren Mann hängen.  Hedwig wird in ein von katholischen Nonnen geführtes Waisenhaus gebracht und erlebt die schlimmste Zeit ihres jungen Daseins.  Von den Nonnen als Schutzbefohlene pervers misshandelt und gedemütigt erleidet sie Höllenqualen und verstummt.

Dem nicht genug wird sie danach - unter dem Druck, bei Verrat dorthin zurück zu müssen, als Mädchen von der Tante missbraucht.

Ein packendes autobiografisches Dokument über eine Nachkriegskindheit, das Schicksal eines verängstigen Mädchens, welches seiner gewohnten Umgebung entrissen wird, und den Mut, die Tapferkeit und den Lebenswillen einer starken Frau.